altes Beenden – guter Beginn

Liebe Wegefreundinnen und Freunde!

Das Jahr 2012 geht dem Ende zu. Man bekommt gute Wünsche und Geschenke zu Weihnachten und „viel Glück“ zum Neuen Jahr.

Freundliche, schöne Wünsche, für die wir herzlich danken.

Was mir fehlt, ist das gute Beenden des vergangenen Jahres. Wenn wir zurückblicken, sehen wir die herausragenden Ereignisse, erfreuliche oder unerfreuliche. Wollen wir sie wie erledigte Aktenstücke einfach ablegen – das war`s?

Oder sehen wir genauer hin, welche Botschaften sie uns mitgeben in das nächste Jahr? Meiner Meinung nach ist gutes Beenden der Ausgangspunkt für Gutes Beginnen.

Also? Fangen wir mit den Erfreulichen Tatsachen an!

* Was ist gelungen? – in der Arbeit? – im Zusammenleben? – Auf dem spirituellen Weg?
* Haben wir EINEN Vorsatz erfüllt – oder uns darum bemüht?
* Was haben wir bekommen? Zuwendung,- Hilfe,- Geld,- Verständnis,- Gemeinsamkeit, – Liebe …?
* Haben wir uns liebevoll bedankt? – oder geschah das so nebenbei?

Es geht nicht um große Worte sondern um die Herzlichkeit! Im Geist oder mit einem – ehrlichen Dankesgruß kann man es noch nachholen!

Dankbarkeit macht uns reicher!!!

In dem Bewusstsein, von anderen (ob Familie, Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn Dhammafreunden …) Beachtung und Wertschätzung erhalten zu haben, macht uns wertvoller und gibt uns sogar innere Kraft. Wenn unsere Ansprüche sehr hoch sind und wir die kleinen Geschenke und manchmal unbeholfene Zuwendungen verschmähen, verschleudern wir aufbauende Energien.

Was haben wir anderen gegeben; materiell, helfend, freundlich, wertschätzend und verzeihend? Dafür können wir uns selbst großen Dank aussprechen! Diese herzliche Großzügigkeit kommt uns selbst zugute – sie verbindet uns mit anderen Wesen, verringert die Gier in uns und stärkt unseren Selbstwert.

Nun die negativen Erfahrungen des letzten Jahres.

Sicher gab es da auch Misserfolge und Probleme, die uns belastet haben. Tragen wir sie als „unerlöste“ Begleiter noch mit uns in neue Zeiten?

Alles bis zum Jahresende gut zu erledigen, liegt vielleicht nicht in unseren Möglichkeiten – aber – erkennen was schief gelaufen ist – worin Meine Fehler oder die anderer Personen – oder äußere Umstände lagen —das sind wertvolle Erkenntnisse.

Daraufhin sollten zumindest ansatzweise mögliche Lösungen überlegt werden – am besten sogar gemeinsam mit den Beteiligten.

Vielleicht setzt man sich vor dem Weihnachtsessen mit den Betroffenen
zusammen und überlegt wohlwollende Kompromisse.

Dann kann man vielleicht mit größerem Genuss das Essen und Trinken genießen.

EINSICHT ; DANKBARKEIT – VERZICHT

Werden vom Buddha als wichtige Schritte auf dem Befeiungsweg genannt.
Wenn uns dieser Weg interessiert, kommen wir am Üben nicht vorbei!

Was sind unsere Wünsche für das Jahr 2013?

Sind es hoffnungsvolle Visionen und Illusionen?

Oder sind es Vorhaben, die wir mit eigenem Bemühen und der Hilfe anderer umsetzen könnten? Am besten, man nimmt sich Eine Sache vor und geht schrittweise dann zur nächsten.

Folgende Fragen sind aufschlussreich:

* Hat die Aufgabe ein heilsames Ziel? D.h. sie schadet weder mir noch anderen?
* Sind die Mittel auch heilsam? Überziehe ich weder die Anforderungen an mich noch an meine Helfer?
* Kann ich mich auf diese Arbeit freuen?
* Tut sie auch der Welt gut?
* Wann gehe ich mit Vertrauen diese Aufgabe an?

Wenn diese Fragen positiv beantwortet werden können, liegt Segen auf dem Unternehmen!!!

Ungewissheit und Unvollkommenheit schränken unsere Verfügungsmacht ein – das ist natürlich und sogar richtig und sollte uns nicht abhalten, unseren Mut, unsere Kreativität und unsere Kraft für etwas Heilsames einzusetzen!

Der Segen liegt in der heilsamen Absicht.

Wir fühlen uns wohl, weil wir Gutes für uns und andere vorhaben – außerdem werden wir von erleuchteten Kräften unterstützt.

MÖGE DER SEGEN DER ERLEUCHTETEN UNS BEGLEITEN
MIT WEISHEIT – LIEBE – UND VERTRAUEN
MÖGEN WIR LANGE UND IN FRIEDEN LEBEN!

Eure alte Ursula aus Wien

P.S. Mit dem neuen Jahr gibt es für alle, welche den Buddhismus vertieft üben möchten einen Laienorden. Wer Interesse hat wendet sich bitte an Gerald (gerald_schinagl (ät) yahoo.com) bzw. findet ab Jänner die Informationen auf der Website der Gingko Sangha.

 

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